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Daten des Kerndienstes "Katastrophen- und Krisenmanagement"

Im Bereich des Copernicus Services „Katastrophen- und Krisenmanagement“ (Copernicus Emergency Management Service) gibt es drei verschiedene Nutzergruppe mit unterschiedlichen Rechten was die Aktivierung der Dienste anbelangt:

  1. Autorisierte Nutzer können den Service selbst beim „European Response Coordination Centre“ (ERCC) auslösen. Für Deutschland ist dies das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
  2. Assoziierte Nutzer sind lokale, regionale und andere öffentliche Einrichtungen, welche den Service über die autorisierten Nutzer auslösen können.
  3. Die breite Öffentlichkeit kann diesen Service nicht auslösen, kann aber über die Aktivierungen – insofern diese nicht sicherheitsrelevant sind – über GeoRSS (Notfall Modus, Normaler Modus) informiert werden.

Die Produkte des Notfall Modus (Rush Mode) und des Normalen Modus (Non Rush Mode) können als Karten heruntergeladen werden. Die Produkte des Notfall Modus können zusätzlich auch als Vektorinformationen heruntergeladen werden.
Eine Suchfunktion ermöglicht die gezielte Suche nach dem Katastrophentypen und des jeweiligen Zeitpunktes. Der gezielte Download ist auf den einzelnen Produktseiten möglich.

Die Produktpallette beinhaltet:

Notfall Modus (Rush Mode)

  • Geographische Referenzkarten (Reference Maps)
  • Schadensausmaß- und Schadensverlaufskarten, z.B. Verbrannte Flächen, Überschwemmungsareale, Erdbebenkarte (Delineation Maps)
  • Schadensgrad, z.B. Schadensausmaß im Falle eines Erdbebens (Anzahl zerstörter Häuser in einem Gebiet)(Grading Map)

Normaler Modus (Non Rush Mode)

  • Geographische Referenzkarten (Referenze Maps)
  • Karten über die Situation vor der Katastrophe, z.B. Katastrophenexposition, Schadenspotenzial, Belastbarkeit, Risikostatus, Evakuierungspläne, modellierte Szenarien
  • Situationskarten nach der Katastrophe, z.B. Hilfsbedürftigkeit, Erholungspläne, Monitoring der Aufbauarbeiten, Flüchtlingscamp Überwachung