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Überwachung der Meeresumwelt

Über den Copernicus Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt werden Daten und Produkte zur Verfügung gestellt, mit denen der international vereinbarte Schutz der Meere umgesetzt sowie der Schutz von Seewegen und Küstenregionen unterstützt werden kann. Zudem dienen die Daten als wichtiger Bestandteil zum Beispiel bei Wetter- und Klimavorhersagen. Die Daten werden sowohl über Satelliten als auch über Messstationen auf dem Meer (Bojen, Argo Floater, Ferry Boxes) oder an der Küste gewonnen.

Flyer zum Copernicus-Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt

F&E-Projekt MeRamo (Beantwortung von Fragestellungen bzgl. MSRL; ina [dot] lorkowski [at] bsh [dot] de (Kontakt))

Portfolio

Der Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt erzeugt Daten einzelner aufgezeichneter Parameter und daraus abgeleitete Produkte. Dabei werden je nach Anforderungen Daten in Nahe-Echtzeit aber auch langfristige Datenreihen angeboten. Zudem werden abgeleitete thematische Produkte bereitgestellt.
Wesentliche Einzelparameter sind dabei:

• Strömung
• Oberflächentemperatur
• Salzgehalt
• Seegang und Wind
• Wasserfärbung (Chlorophyll/Algen)
• Meereisbedeckung und Meereisdrift
• Meeresspiegelhöhe

Außerdem umfasst der Dienst Informationen zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen, zur Unterstützung von Offshore-Aktivitäten und zur Sicherheit des Seeverkehrs. Der Zugang zu diesen Informationen ist über den Internetauftritt des "Copernicus Marine Environment Monitoring Service" (CMEMS) möglich.

Nationale Projekte

DeMarine (2008 - 2015)

Im nationalen Umfeld wurde die Downstream-Service-Entwicklung in der Vergangenheit durch die beiden Schwesterprojekte DeMARINE-Umwelt und DeMARINE-Sicherheit (Laufzeit 2008 - 2011) vorangetrieben. Das Folgeprojekt DeMarine-2 (Laufzeit 2012 - 2015) hatte zum Ziel, marine Copernicus-Dienste zu einer nachhaltigen Nutzung zu bringen und diese langfristig sicherzustellen. Dabei hatte die Nutzereinbindung einen besonderen Stellenwert.

MeRamo (2016 - 2018)

Das während DeMarine-2 entwickelte Modellsystem aus Zirkulations- und Ökosystemmodell wird in dem seit Mai 2016 laufenden Projekt MeRamo mit einer für Sentinel-3-Daten angepassten Datenassimilationskomponente erweitert. Das Modellsystem wird am Ende des Projektes in der Lage sein, gezielt Produkte für Fragestellungen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu erzeugen.

 

Fachkoordinator für diesen Dienst


Dr. Bernd Brügge
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
040 / 3190-3000
bernd [dot] bruegge [at] bsh [dot] de

 

Nationale Kontaktstelle für Marine Copernicus-Dienste


Dr. Iris Ehlert
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
040 / 3190-3184
iris [dot] ehlert [at] bsh [dot] de