Gemeinsames ESA-EU Dashboard zum Monitoring der ökonomischen Auswirkungen von COVID-19

Gemeinsames ESA-EU Dashboard zum Monitoring der ökonomischen Auswirkungen von COVID-19

ESA (Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtung) und EU (Pierre Delsaux, stellvertretender Generaldirektor der Europäischen Kommission) haben am Fr. 5. Juni im Rahmen einer gemeinsamen „virtuellen“ Pressekonferenz das neue RACE-Dashboard (RACE=Rapid action on COVID-19 and EO) vorgestellt. Das Dashboard ist ein Tool zum Monitoring der ökonomischen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und fungiert auch als Hilfswerkzeug für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Wiederaufbau im Sinne eines "Green-Deals". Durch Verschneidung aktueller Aufnahmen der Copernicus Sentinel-Flotte mit Daten kommerzieller Missionen und anderen Geoinformationen werden unter Verwendung neuester digitaler Auswertemethoden und Anwendung von Verfahren der künstlichen Intelligenz Umweltparameter wie Änderungen in der Luft- und Wasserqualität sowie landwirtschaftliche Produktivität und ökonomische Aktivität (u.a. industrielle Produktion, Bautätigkeiten und Transportaufkommen) systematisch beobachtet und analysiert.
Finanziert wird das Dashboard gemeinsam von ESA (u.a. aus den Programmen FutureEO und Earthnet) und EU (Copernicus) und ist damit ein Vorzeigebeispiel für eine zielgerichtete und pragmatische Zusammenarbeit zwischen ESA&EU ganz im Sinne der auch in der Bundesregierung gelebten erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen BMWI und BMVI insbesondere in der Erdbeobachtung.

Weitere Details (u.a. mit einem Video-replay der Pressekonferenz und Video-Statements der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen) siehe:

Auch der SPIEGEL berichtet in seiner Online Ausgabe vom 5.6.2020 über RACE.