Newsletter zum Thema „Geoinformation und Fernerkundung im Krisenmanagement“

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Newsletter zum Thema „Geoinformation und Fernerkundung im Krisenmanagement“

+++ TOP-1: Mehrere Aktivierungen des CEMS im Notfallmodus bei Waldbrand +++

In 2019 wurde der Copernicus Emergency Management Service (CEMS) in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen angefordert, um Schadenskarten im Zusammenhang mit Vegetationsbränden erstellen zu lassen.

 

+++ TOP-2: Evidence for Policy School – Disaster Risk Management +++

Vom 13.-15.01.2020 veranstalten das Joint Research Center (DG JRC) der EU Kommission und DG ECHO in Kooperation mit der italienischen Zivilschutzbehörde, dem International Network for Government Science Advice (INGSA) und der Universität Florenz die „Evidence for Policy School“ zum Thema Katastrophenvorsorge. Das zweitägige Training fokussiert auf Ansätze und Methoden um politische Entscheidungsprozesse durch Evidenz zu unterstützen und richtet sich sowohl an Wissenschaftler*innen als auch an politische Entscheidungsträger*innen. Weitere Informationen sind hier verfügbar. Achtung: Anmeldefrist: 22.11.2019.

 

+++ TOP-3: Internationale Copernicus Workshops mit der GIZ +++

In Durrës bei Tirana (Albanien) fand ein internationaler Workshop (Link) über die Nutzung des CEMS für Hochwasserrisikoanalysen statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, dem BBK, geomer GmbH und INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner durchgeführt. Ein weiterer Workshop zur Nutzung des CEMS in Vietnam wurde bei der GIZ in Bonn durchgeführt (Link).

 

+++ TOP-4: UBA Sachverständigengutachten "Untersuchungen von Potentialen zur Nutzung von Copernicus- Daten und Diensten für die Umsetzung der HWRM-RL" +++

Das Umweltbundesamt (UBA) hat das Sachverständigengutachten "Untersuchungen von Potentialen zur Nutzung von Copernicus- Daten und Diensten für die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie" veröffentlicht. Darin wird die Frage behandelt inwieweit Copernicus Daten und Dienste für die Umsetzung und Berichterstattung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie verwendet werden können. Weiterhin werden Einsatzmöglichkeiten von Copernicus für eine bundeseinheitliche Schadenspotentialermittlung diskutiert und anhand von Fallbeispielen Möglichkeiten eines satellitenbasierten Monitoring aufgezeigt. Das Gutachten steht hier zum Download bereit.

 

Sie wollen künftig in den Newsletter-Verteiler des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aufgenommen werden? Schicken Sie einfach eine E-Mail an folgende Adresse: copernicus.ems[at]bbk.bund.de.

Bei Rückfragen oder wenn Sie den Copernicus EMS aktivieren möchten stehen Ihnen Fabian Löw & Michael Judex von  Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung.