TerraSAR-X und Copernicus Sentinel-1 erfassen Eisbergentstehung

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TerraSAR-X und Copernicus Sentinel-1 erfassen Eisbergentstehung

Am 11. Juli hat sich vom Larsen-C-Schelfeis ein riesiger Eisberg gelöst, dessen Gesamtfläche mit rund 5.800 Quadratkilometern siebenmal so groß wie die von Berlin ist.
Wissenschaftler des MIDAS-Projekts, einem von der Universität Swansea (GB) geleiteten Forschungskonsortium in der Antarktis, das sich mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen auf das Larsen-C-Schelfeis beschäftigt, beobachtete u.a. anhand von Sentinel-1-Daten die Entstehung des Eisberges.

Welche weitere Folgen die Ablösung für die Region haben wird ist noch ungewiss. Der Eisberg könnte zunächst als Ganzes erhalten und in dem Gebiet bleiben oder in kleinere Stücke auseinander brechen. In diesem Fall könnte er je nach Meeresströmungen weiter nach Norden treiben und dann langsam in wärmeren Gewässern schmelzen. Da Schelfeis schon auf der Wasseroberfläche schwimmt, beeinflusst der riesige Eisbergs den Meeresspiegel nicht.

Weitere Informationen finden Sie u.a. auf Seiten des Alfred-Wegener-Insituts oder auf der ESA-Webseite.