C.2 - Mit Fernerkundung und Copernicus auf dem Weg zur zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt

Mit Fernerkundung und Copernicus auf dem Weg zur zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt

Organisation

Dr. Thomas Esch, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Earth Observation Center (EOC)

Moderation

Dr. Felix Bachofer, DLR EOC

Hintergrund

Die Zukunft ist städtisch – zumindest wenn man sich die reinen Zahlen anschaut. Mehr als drei viertel der Bevölkerung in Deutschland lebt mittlerweile in Städten und das Gros der Wirtschaftsleistung entfällt auf die urbanen Ballungszentren. Vor diesem Hintergrund findet sich mit Blick auf zentrale ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen, aber auch Entwicklungspotenziale, in aller Regel ein direkter oder indirekter Bezug zum Siedlungsraum und den Aktivitäten der Menschen. In diesem Zusammenhang sind etwa der Verlust ökologisch und landwirtschaftlich wertvoller Areale durch stetigen Flächenverbrauch, steigende Hitzebelastung, latente Luftverschmutzung und zunehmendes Verkehrsaufkommen, aber auch die Umsetzung einer nachhaltigen Energieversorgung und die Gewährleistung einer lebenswerten Stadt zu nennen.

Ziel des Workshops ist es daher, im Dialog von Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zu erörtern, welche Nutzungspotenziale die Erdbeobachtung und darauf basierende Geoinformationsdienste für die nachhaltige Stadtentwicklung bietet.

Impulsvorträge

Diskussion

Diskussion über die Potenziale und Hemmnisse der Erdbeobachtung und darauf basierender Geoinformationsservices bezüglich der Unterstützung einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung:

  • Welche Nutzungsmöglichkeiten von Fernerkundungsdaten und Copernicus-Diensten sehen Sie für den urbanen Raum?
  • Was erschwert oder verhindert aktuell den Einsatz von fernerkundungsgestützten Geoinformationsprodukten und -Services? Was sollte verbessert werden?
  • Wie können die Vernetzung von Anbietern und Nutzern von erdbeobachtungsbasierten Geoinformationsservices verbessert und Synergien gefördert werden? Gibt es konkrete Empfehlungen?
  • Welche Perspektiven ergeben sich aus dem europäischen Sentinel-Programm?
  • Was sind zentrale Fragen oder auch Forderungen an die Runde des Abschlusspodiums?

Raum
Die Fachsession findet im Erich-Klausener Saal statt.