D.2 - Waldschäden in Zeiten des Klimawandels und ihre Erfassung durch Fernerkundungsdaten

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Waldschäden in Zeiten des Klimawandels und ihre Erfassung durch Fernerkundungsdaten

Organisation

Arbeitskreis Forstliche Fernerkundung der Länder (AFFEL), vertreten durch Herbert Sagischewski, Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha

Moderation

Dr. Petra Adler, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg

Hintergrund

Die Wälder in Deutschland leiden unter extremen Wetterbedingungen. Vor allem 2018 und 2019 haben hohe Temperaturen und Wassermangel die Abwehrkräfte der Bäume geschwächt. Gleichzeitig boten die warmen und trockenen Sommer ideale Bedingungen für Schaderreger. Hierdurch haben Schäden bis hin zum Absterben ganzer Waldkomplexe deutlich zugenommen. Mit Ausnahme der Trockenschäden, die alle Baumarten betreffen können, hat jede Baumart ihre speziellen Schaderreger. Dies sind vor allem Insekten, wie Borkenkäfer bei der Fichte, oder Pilze, wie die Rußrindenkrankheit an Ahorn oder das Diplodia-Triebsterben der Kiefer.

Die Schäden verteilen sich über ganz Deutschland. Die Erfassung des Schadausmaßes sowie die genaue Bestimmung der Lage geschädigter Flächen sind bedeutend für die Planung forstlicher Maßnahmen zum Erhalt unserer Wälder. Aufgrund der Ausdehnung und Mannigfaltigkeit der Schäden sind neue Methoden zur flächigen Schaderfassung und bei Monitoringverfahren erforderlich. Die Fernerkundung kann hierbei einen wesentlichen Beitrag leisten.

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