C.1 - Umweltmonitoring - langfristig nachhaltig gestalten

-

Umweltmonitoring - langfristig nachhaltig gestalten

Organisation und Moderation

Dr. Christian Schweitzer und Dr. Philipp Gärtner, Umweltbundesamt (UBA)

Hintergrund

Die Bereitstellung von Daten und Diensten für das Umweltmonitoring ist eine zentrale Aufgabe innerhalb des Copernicus-Programms. Aber nicht nur dort, sondern für den Bereich der Erdbeobachtung insgesamt, ergeben sich fortlaufend neue Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale. Die Zahl an dedizierten Sensoren (EnMap, CO2M) nimmt stetig zu. Technische Entwicklungen und innovative Programme und Missionen werden auf den Weg gebracht. Neue cloud-optimierte Datenkataloge und Auswerteverfahren erleichtern die Analyse von großen Datenmengen und das Erschließen von komplexen Umweltzusammenhängen. Zugleich nehmen die Anforderungen und Herausforderungen an das Umweltmonitoring auf EU- und internationaler Ebene zu. Kompetenzen im Bereich Datenmanagement und -verarbeitung, Informationsextraktion und -fusion für Umweltfragestellungen sind gefragter denn je.

Im Rahmen der Session „Umweltmonitoring“ möchten wir mit Ihnen gemeinsam den Blick nach vorne richten und über Potentiale im Bereich der Fernerkundung sprechen und diskutieren, wie langfristig und nachhaltig neue Datengrundlagen und Verfahren zum Umweltmonitoring in Deutschland beitragen können.

Impulsvorträge

  • Impuls: Aktuelles aus dem Copernicus Dienst Landmonitoring, Dr. Christian Schweitzer, Umweltbundesamt
  • EnMap – Potentiale für das Umweltmonitoring, Godela Roßner, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
  • Monitoring von Kunststoffmüll an arktischen Küsten mittels fernerkundlicher oder luftgestützter Methoden, Marc Schnurawa, BioConsult SH GmbH
  • Copernicus-Schulungen für Umweltbehörden - praxisnah & anwendungsorientiert, Nora Meyer zu Erpen und Katrin Koch, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam

Diskussion

  • Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Hürden und Hindernisse für die Nutzung von Copernicus Daten und Diensten im Bereich des Umweltmonitorings?
  • Welche Entwicklungen und Technologien werden in Zukunft das Umweltmonitoring nachhaltig verändern?
  • Welche Unterstützungs- und Schulungsangebote werden benötigt?