C.4 - IF-Bund: Innovative Fernerkundung für die Bundesverwaltung

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IF-Bund: Innovative Fernerkundung für die Bundesverwaltung

Organisation 

Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Moderation

Dr. Janet Heuwold, BMI und Dr. Monika Gähler, DLR

Hintergrund

Daten der Fernerkundung sind von zunehmender Bedeutung für viele Bereiche der öffentlichen Verwaltung – etwa im Verkehr, im Umweltmonitoring und der Krisenbewältigung. Der rasante Fortschritt der Satellitentechnologie und Analyseverfahren ermöglicht die Nutzung von Fernerkundungsdaten auch in Bereichen, die bisher nicht die Fernerkundung im Blick hatten. Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen für alle Bundesbehörden offenen Rahmenvertrag abgeschlossen, mit dem neueste Forschungsergebnisse für den Einsatz in der Verwaltung identifiziert und in praktische Verfahren transformiert werden.

Mit dem neuen Rahmenvertrag „IF-Bund“ (Innovative Fernerkundung für die Bundesverwaltung) wird die etablierte Verbindung zwischen Verwaltung und Wissenschaft weiter intensiviert. Aktuelle Forschungsergebnisse können genutzt werden, um passgenaue Lösungen zu entwickeln und zu erproben oder bestehende Verfahren anzupassen. Auch die Einführung erfolgreicher Pilotprojekte als Standardverfahren in den Behörden kann durch die Experten des DLR über den IF-Bund begleitet werden.

Impulsvorträge

  • Einführung in den IF-Bund, Dr. Janet Heuwold, BMI und Dr. Monika Gähler, DLR
  • Fernerkundung für die Ermittlung siedlungsstruktureller Grenzen und Gebietseinheiten - Neuer Ansatz zur Abgrenzung zwischen Stadt und Land, PD Dr. Hannes Taubenböck, DLR; Dr. Fabian Dosch, BBSR und Nikola Sander, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
  • Fernerkundungsdaten und Künstliche Intelligenz für den Registerzensus, PD Dr. Hannes Taubenböck, DLR und Dr. Maike Leupold, Statistisches Bundesamt
  • Datenmanagementsystem für große Datenmengen und KI- Anwendungen für das BKG, Dr. Michael Hovenbitzer, BKG und Dr. Monika Gähler, DLR

Diskussion

    • Wo sehen Sie Möglichkeiten und Grenzen in der Nutzung von bestehenden Diensten und Produkten wie Copernicus und den SKD des BKG?
    • Wo sehen Sie weiteren Forschungs- und Entwicklungsbedarf über die Angebote von Copernicus und des BKG hinaus?
    • Wie kann die Vernetzung von Wissenschaft und potenziellen Nutzern in der Verwaltung weiter verbessert und Synergien gefördert werden?
    • Gibt es weiteren Informationsbedarf zur Anwendung des Rahmenvertrag IF-Bund in konkreten Projekten?