D.2 - Copernicus in der Wissenschaft: Die Welt in ihren Zusammenhängen besser verstehen

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Copernicus in der Wissenschaft: Die Welt in ihren Zusammenhängen besser verstehen

Organisation

Dr. Doris Klein, Earth Observation Center (EOC), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Moderation

Dr. Tanja Kraus und PD Dr. Hannes Taubenböck, EOC-DLR

Hintergrund

Die letzten zwei Jahre haben uns besonders drastisch vor Augen geführt, dass die heutige Welt von hochkomplex verwobenen Systemen und vielschichtigen Interdependenzen gekennzeichnet ist. Ereignisse wie Naturkatastrophen oder Kriege, die zwar regional begrenzt sind, haben global große Auswirkungen. Migrationsbewegungen sind schon länger ein eindrucksvolles Beispiel dafür. Ob Pandemien, der Klimawandel oder Kriege - stets sind eine Vielzahl verschiedener Akteure, unterschiedliche Skalen und Kontexte betroffen und involviert. Die Frage ist, ob und in welchem Ausmaß die Fernerkundung zum besseren Verständnis oder gar zur Bearbeitung dieser aktuellen Herausforderungen beitragen kann.

In dieser Wissenschaftssession werden anhand unterschiedlicher Themen wie Ökosystemfunktionen, Klimawandel und Migration Verknüpfungen und Abhängigkeiten diskutiert und der Frage nach den Potentialen, aber auch nach den Grenzen von Fernerkundung in diesem Kontext nachgegangen.

Impulsvorträge

      • Multifunktionale Landschaften - und wie Fernerkundung dazu beitragen kann, sie besser zu verstehen und nachhaltiger zu nutzen, Prof. Anna Cord, Technische Universität Dresden
      • Sentinelanwendungen zum Monitoring des Stadtgrüns und der Bodenversiegelung, Dr. Gotthard Meinel, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. Dresden
      • Neue Daten und Methoden, alte Probleme?, Prof. Cyrus Samimi, Universität Bayreuth
      • Fernerkundung zur Erfassung und Analyse von Migration, PD Dr. Hannes Taubenböck, DLR-EOC

      Diskussion und Fragen

        • Wie gut können funktionale Zusammenhänge und Prozesse erfasst werden?
        • Liefern Fernerkundungsdaten die notwendigen quantitativen Informationen auf den entsprechenden raum-zeitlichen Skalen?
        • Brauchen wir andere Daten oder neue Fernerkundungsprodukte für ein besseres Verständnis der Welt?