E.3 - Nutzung von Fernerkundungsdaten während des Hochwasserereignisses im Juli 2021

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Nutzung von Fernerkundungsdaten während des Hochwasserereignisses im Juli 2021

Organisation

Dr. Michael Judex, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Moderation

Dr. Michael Judex, BBK

Hintergrund

Am 14. und 15. Juli 2021 ereignete sich in mehreren Regionen in Deutschland ein folgenschweres Hochwasserereignis mit vielen Todesopfern und einer Rekord-Schadenssumme. Bereits am 13. Juli wurde der Copernicus Notfallkartierungs-Dienst aktiviert, der in den folgenden Tagen insgesamt 80 Kartenprodukte für verschiedene Gebiete erzeugt hat. Zusätzlich zu Satellitendaten wurden auch Luftbildbefliegungen durchgeführt, die ebenfalls in die Auswertungen einbezogen wurden. Die Fachsession soll aus unterschiedlichen Perspektiven die Aktivierung und die Nutzung von Fernerkundungsdaten bei der Bewältigung dieser außergewöhnlichen Lage beleuchten.

Impulsvorträge

      • Einsatz des Copernicus-EMS beim Hochwasser 2021 in Rheinland-Pfalz, Dr. Clemens Jacobs, Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
      • Nutzung von Fernerkundungsdaten für die Einsatzplanung - insbesondere bei lebensrettenden Search and Rescue (SAR) Operations, Uwe Kippnich, Bayerisches Rotes Kreuz
      • Fernerkundungsdaten für den Katastropheneinsatz in Rheinland-Pfalz, Fabian Schicker, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Referat 22  - Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz, Rettungsdienst

      Diskussion

        • Ablauf und Kommunikation während der Aktivierung und Zugang zu den Copernicus-Produkten
        • Nutzbarkeit der Produkte für eigene Aufgaben
        • Nutzeranforderungen aus den bisherigen Erfahrungen
        • Optimierungspotentiale für Prozesse und Produkte