Fernerkundung im Naturschutz - der Weg von der reinen Datenvisualisierung hin zu Prozessierungplattformen
Uhrzeit und Raum
Di., 28.04.2026, 15.15-16:45 Uhr // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Dr. Rene Höfer, Bundesamt für Naturschutz, BfN
Hintergrund
Rasant entwickeln sich Plattformen, die eine große Anzahl an unterschiedlichen Datensätzen, Diensten und Produkten für die Nutzung im naturschutzfachlichen Kontext bereitstellen. Dazu steigen die Anforderungen an das Monitoring, u.a. zur Erfüllung von Berichtspflichten, die nur (noch) mittels Fernerkundungsdaten erfüllbar sind.
Die Beiträge in der Session sollen zeigen, wie "große" Plattformen auf der einen, aber auch spezialisierte Workflows auf der anderen Seite diese Anforderungen erfüllen können.
Impulsvorträge
- EO4Nature: Eine nationale Copernicus-basierte Monitoring-Plattform für das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, Dr. Michael Förster, LUP GmbH
- EO4CAM, Dr. Tanja Kraus, DLR DFD
- MooRe – Multiskaliges Monitoring der Moor-Renaturierung in Bayern mittels Fernerkundung, Werner Wiedemann, Remote Sensing Solutions GmbH
- Deutschlandweite Kartierung des Baumalters auf Grundlage von baumartenspezifischen Kronenhöheninformationen, Dr. Maximilian Lange, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
- Streuobstwiesen im Klimawandel: Fernerkundungsbasierte Analyse der Dürreresilienz in Baden-Württemberg, Tamara Schober, Uni Tübingen