Landmonitoring - Big Data in der Fernerkundung für Europa und Deutschland
Uhrzeit und Raum
Do., 30.04.2026, 09:00-10:30 Uhr // Raum wird noch bekanntgegeben.
Organisation und Moderation
Sylvia Seissiger und Dr. Michael Hovenbitzer, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Hintergrund
Ziel der Session ist es, aktuelle Entwicklungen aus dem Themenbereich der Landüberwachung und ihre praktische Umsetzung z.B. als Datensatz oder Dienstleistung zu beleuchten und aufzuzeigen, dass es mittlerweile eine Vielzahl an Landbedeckungsprodukten gibt. Herausforderungen und Chancen des Einsatzes von Fernerkundungsdaten und -methoden vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an immer höher aufgelösten Daten sollen aufgezeigt und diskutiert werden. Es werden Anwendungen aus Forschung und Verwaltung vorgestellt.
Die Erfassung und Dokumentation von Prozessen und Vorgängen auf der Landoberfläche sowie deren fortlaufende Beobachtung – kurz: das Landmonitoring – stellen klassische Tätigkeitsbereiche der Fernerkundung dar. In jüngster Vergangenheit verhelfen die Daten und Dienste des Copernicus-Programms dem Landmonitoring zu einer neuartigen und sehr großen Informationsfülle und -vielfalt. Daraus ergeben sich zusätzliche Themen- und immer spezialisiertere Anwendungsbereiche, sowie eine Vielzahl an nationalen und europäischen Landbedeckungsprodukten
Impulsvorträge
- Nutzung des LB-DE im Flächenmonitoring und der Bodenversiegelungsbestimmung, Dr. Gotthard Meinel, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung
- Nationales Landbedeckungsmonitoring mit Deep Learning und multimodalen Satellitendaten, Dr. Michael Wurm, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- KI-basierte Analyse von Sentinel-2-Daten zur Aktualisierung des ATKIS® Basis-DLM, Dr. Jens Hollberg, Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Copernicus Data Space Ecosystem - Funktionen und Anwendungsbeispiele in der Praxis, Daniel Thiex, Sinergise