Meeresumwelt und Küstengewässer

  • Projekte

    Aktuelle Projekte und Initiativen
    Meeresumwelt und Küstengewässer

    BLUE PLANET – Oceans and Society ist eine Initiative der Group on Earth Observations (GEO), die die nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Ozean- und Küstenbeobachtungen zum Nutzen der Gesellschaft sicherstellen soll. Dabei werden sowohl Satellitendaten als auch In-situ-Messungen verwendet. (https://geoblueplanet.org/)

     

    ImoNav - Integration von hochaufgelösten marinen Geodaten in elektronische Navigationssysteme
    Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH); smile consult GmbH; SevenCs GmbH
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    LOSE - Lokal optimierte Nutzung der Satellitenaltimetrie zur Erfassung der Meeresspiegelhöhe und -topografie
    Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz i.Z.m. Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
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    MARSAT - Satellitengestützte Dienste für die maritime Wirtschaft
    EOMAP GmbH & Co. KG, Drift & Noise Polar Services GmbH, European Space Imaging GmbH (EUSI), SevenCs GmbH, TRENZ AG und Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik
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    MeSMarT - Messung von Schiffsabgasen in der marinen Troposphäre
    Universität Bremen, Institut für Umweltphysik Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institut für Küstenforschung Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Referat Chemie des Meeres, Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik
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    SedAWZ-III - Hochauflösende Sedimentkartierung in der deutschen AWZ von Nord- und Ostsee (SedAWZ – Phase III)
    Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH); Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Wattenmeerstation Sylt (AWI); Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Geowissenschaften (CAU); Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven (SaM); Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Sektion Marine Geologie (IOW)
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  • Datenportale

    Datenportale und -zugänge
    Meeresumwelt und Küstengewässer

    1. Datenportale

    Die hier aufgelisteten Datenportale beinhalten Satellitendaten und keine Prozessierungsumgebung.

    • Die Daten der Sentinel-Satelliten können Sie über den Copernicus Open Access Hub der ESA herunterladen. Alle Daten sind kostenfrei zugänglich. Die ESA bietet zudem eine Beschreibung der vorhandenen Datensätze und eine Download-Anleitung.
    • Das CODA-Portal von EUMETSAT  bietet Zugang zu allen Sentinel-3 Marin- und Atmosphären-Produkten. Der Zugriff erfolgt entweder über einen FTP-Client oder über eine Benutzeroberfläche. Der ftp wird den Zugang zu einem festen Satz globaler und regionaler Meeres- und Atmosphärendaten ermöglichen. Beide Dienste bieten einen einfachen Download über Script-Schnittstellen.
    • Rund vierzig Satelliten institutioneller und kommerzieller Betreiber tragen Daten zum Copernicus-Programm bei. Diese Daten fließen in das Copernicus „Data Warehouse“ ein und unterliegen unterschiedlichen Lizenzbedingungen. Die ESA stellt die Daten auf ihrem Copernicus Space Component Data Access (CSCDA) Datenportal zur Verfügung.
    • Auf Youtube finden Sie Informations- & Demovideos zum Copernicus-Datenzugang
    • Die ESA stellt Erdbeobachtungsdaten aus ESA- und Drittmissionen zur Verfügung. Jedoch unterliegen diese unterschiedlichen Lizenzen. Eine Übersicht über Daten, Konditionen, Lizenzen und Zugängen erhalten Sie auf ESA Earth Online.
    • Simple Online Catalogue ist das Datenportal der ESA für ERS and Envisat (A)SAR Daten. 
    • TerraSAR-X Daten stehen Wissenschaftlern zu Forschungszwecken zur Verfügung. Die Daten werden nach Einreichen eines Projektvorschlages über das TerraSAR-X Science Service System - und dessen positiver Beurteilung durch unabhängige Gutachter - zugewiesen.

    Weitere Satellitenportale finden Sie hier

    2. Datenplattformen

    Die hier aufgelisteten Daten-Plattformen beinhalten Satellitendaten und eine Prozessierungsumgebung.

    • CODE-DE (Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland) ist der nationale Zugang zu den Daten des Copernicus Programms. Hier finden Sie sowohl die aktuellen Daten aller operationellen Sentinel-Satelliten wie auch die Daten der sechs Copernicus-Dienste. Behörden, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen können diese Daten kostenlos herunterladen und benutzen. Die Nutzung der Copernicus-Daten ist kostenlos. Es ist lediglich eine Registrierung auf CODE-DE erforderlich. Derzeit sind die Daten von Sentinel-1,-2 und -3 verfügbar. Von CODE-DE ist jetzt ein Demonstrationsvideo verfügbar, das Ihnen helfen soll sich auf der CODE-DE Seite zu orientieren, Daten herunterzuladen und zu verarbeiten.
    • Von besonderem Interesse für Nutzer aus dem Bereich Meeresumwelt und Küstengewässer ist das WEKEO DIAS, das hauptsächlich Daten und Informationen von EUMETSAT, ECMWF und Mercator Ocean bereitstellt.
    • Die ESA Thematic exploitation platforms (ESA TEPs) sind thematische Plattformen  zum Auffinden und Verwenden von Erdbeobachtungsdaten und Algorithmen sowie zum fachlichen  Austausch innerhalb der Nutzercommunity. Für die Erfassung der Meeresumwelt und Küstengewässer ist insbesondere der Coastal TEP von Interesse.

    Weitere Plattformen finden Sie hier


    3. In-situ Daten

    • coastMap ist das marine Geoportal des Instituts für Küstenforschung. Schwerpunkte des Portals sind Kampagnendaten, Modellanalysen und verständliche Wissenschaft.
    • Das European Marine Observation and Data Network (EMODnet) besteht aus mehr als 150 Organisationen, die Meeresdaten, -produkte und -metadaten zusammenstellen, um diese für öffentliche und private Nutzer verfügbar zu machen.


    4. Opensource Software

    Eine Vielzahl kostenfreier Programme, wie beispielsweise QGIS, SNAP oder TIMESAT, finden Sie auf CODE-DE.

  • Dienste

    Fernerkundungsdienste
    Meeresumwelt und Küstengewässer

    • Der Copernicus-Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt liefert fertige Datensätze zum physikalischen und bio-geochemischen Zustand der Meeresumwelt. Die Daten und Produkte werden aus Satelliten-, In situ-Messungen und Modellrechnungen gewonnen. (http://marine.copernicus.eu/)
    • Der Copernicus Maritime Surveillance -Dienst stellt für autorisierte Nutzerinnen und Nutzer satellitengestützte Informationen zur Schiffsidentifizierung und -position, Fischereikontrolle, zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung und zur Strafverfolgung auf See bereit. (https://www.copernicus.eu/en/services/security)
    • Der Copernicus Dienst zur Überwachung der Atmosphäre  bietet kontinuierliche Daten und Informationen über die atmosphärische Zusammensetzung, um Politikern, Unternehmen und Bürgern dabei zu helfen, atmosphärische Umweltbelange, wie Luftreinhalte- oder Gesundheitsvorsorgemaßnahmen, bestmöglich zu adressieren und so die negative Auswirkungen von Schadstoffen zu minimieren. (https://atmosphere.copernicus.eu/
    • Der Copernicus Dienst zur Überwachung des Klimawandels kombiniert Beobachtungen des Klimasystems mit den neuesten Ergebnissen der Wissenschaft, um zuverlässige, qualitätsgesicherte Informationen über vergangene, aktuelle und zukünftige Zustände des Klimas in Europa und weltweit zu entwickeln und diese Nutzern bereitzustellen. (https://climate.copernicus.eu/)
    • Der Copernicus Dienst zur Unterstützung des Katastrophen -und Krisenmanagements stellt bei Bedarf, basierend auf Satellitenbildaufnahmen und entsprechenden Auswertungen, Produkte in allen Phasen des Krisenmanagementzyklus bereit, also vor, während und nach einer Krise. (http://emergency.copernicus.eu/)
    • Der Eisdienst des Bundesamts für Seeschifffahrt u. Hydrographie ist seit über 100 Jahren der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt verpflichtet. Kundenorientiert und kompetent berät er aktuell und schnell und informiert über lokale, regionale und globale Eisverteilungen auf den Meeren.(https://www.bsh.de/DE/THEMEN/Meeresumwelt/Eis/eis_node.html)
      Die Beschreibung des Dienstes als PDF