D.4 - MARPOL, MSRL und G20 – Herausforderungen für Copernicus

MARPOL, MSRL und G20 – Herausforderungen für Copernicus

Organisation: Dr. Iris Ehlert, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
Moderation: Dr. Bernd Brügge und Dr. Iris Ehlert, BSH

Hintergrund

In unserer Fachsession erfahren Sie, wie die Implementierung der Dienste und die Nutzung von Produkten im Vergleich zum letzten Nationalen Forum vorangeschritten ist, welche neuen Möglichkeiten des Datenzugangs entwickelt wurden, und in welchen Bereichen Forschungseinrichtungen und Behörden bei ihren Aufgaben durch die Nutzung von Copernicus-Daten wesentlich unterstützt werden.

So stehen den Nutzenden über das Copernicus-Programm nicht nur immer mehr Sentinel- und In-situ-Daten zur Verfügung, sondern auch eine zunehmende Anzahl von Produkten, die mit numerischen Modellen vom marinen Copernicus-Dienst CMEMS erstellt werden. Diese Produkte liefern umweltrelevante Informationen u. a. auch zu MARPOL und MSRL. Der maritime Sicherheitsdienst CMS hingegen liefert für autorisierte Nutzende sicherheitsrelevante Informationen wie etwa für den G20 Gipfel im Juli 2017.

Anwender beider Dienste berichten über ihre Erfahrungen und eröffnen den Raum für die Diskussion weiterer Nutzungsansätze.

Impulsvorträge

  • Das CoastMap-Portal zur Unterstützung von Forschung und marinem Management, Ulrike Kleeberg & Dr. Marcus Lange, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG)
  • Optische Fernerkundung von Schiffsemissionen, Dr. Folkard Wittrock, Institut für Umweltphysik Uni Bremen (IUP)
  • Integration von Sentinel-3-Daten in Modellvorhersagen für die Meeresstrategierahmenrichtlinie, Dr. Lars Nerger, Alfred-Wegener-Institut (AWI)
  • Nutzung des Copernicus Maritime-Surveillance-Dienstes anlässlich des G-20 Gipfels, Hartmut Neumann, Gemeinsame Leitstelle der Wasserschutzpolizeien der Küstenländer

 Diskussion

  • Wie werden Copernicus-Daten in Deutschland bislang genutzt?
  • Welche neuen Möglichkeiten gibt es für den Zugang zu marinen Daten?
  • Wie können S-5p-Daten für die Fernerkundung von Schiffsemissionen genutzt werden?
  • Unterstützen S3-Daten Maßnahmen und die Berichterstattung im Rahmen der MSRL?
  • Für wen kann der maritime Sicherheitsdienst der EMSA besonders hilfreich sein?

Raum
Die Fachsession findet in Raum A.EG 31 statt.