D.3 - Fernerkundung in der Statistik

Fernerkundung in der Statistik

Organisation
Stephan Arnold, Statistisches Bundesamt

Moderation
Stephan Arnold, Statistisches Bundesamt

Hintergrund
Für bestimmte Arbeitsbereiche der amtlichen Statistik ist die Fernerkundung als nutzbare Informationsquelle in den Fokus gerückt. Mit der Digitalen Agenda hat sich das Statistische Bundesamt einen formellen Rahmen gegeben, der neben einer Modernisierung der internen Arbeitsprozesse und der Datenbereitstellungen auch Aspekte zu neuen digitalen Datenquellen beleuchtet. Die Fernerkundung spielt hierbei eine wichtige Rolle, sei es um bestehende Statistiken zu unterstützen oder um neue Statistikfelder zu eröffnen.

In der Session „Fernerkundung in der Statistik“ werden einige Projekt erörtert, an denen das Statistische Bundesamt beteiligt ist.

Impulsvorträge

1) Redner: Stephan Arnold, Statisches Bundesamt, Flächennutzung

Vortragstitel : Cop4Stat und SDGs

Es werden Nutzungsmöglichkeiten von Copernicus-Daten für Zwecke der Flächenstatistik im Bereich Landbedeckung/Landnutzung beschrieben (Projekt COP4STAT); ferner soll auf den Themenkomplex der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) eingegangen werden, um im Detail einige Indikatoren schlaglichtartig hervorzuheben.

2) Rednerin: Dr. Sabrina Esch, Statisches Bundesamt, Pflanzliche Erzeugung

Vortragstitel: SatAgrarStat

Im Rahmen des Projektes SatAgrarStat geht das Statistische Bundesamt eine Kooperation mit dem Julius-Kühn-Institut und mehreren Statistischen Landesämtern ein, um Ernteertragsabschätzung im Statistischen Verbund unter Einbezug der Fernerkundung zu erproben.

3) Rednerin: Clara Schartner, Statisches Bundesamt, Methoden der sekundären Datengewinnung

Vortragstitel: Fernerkundung für Wirtschafts- und Sozialstatistik

Aus dem hauseigenen Institut für Forschung und Entwicklung in der Bundesstatistik gibt es ebenfalls Neuigkeiten zu berichten. Das Projekt DEEP SOLARIS zielt auf (halb-)automatische Analyse von Satelliten- und Luftbildern für Energiewende und Nachhaltigkeitsindikatoren ab; MAKSWELL hat zum Ziel, Satellitendaten auf ihre Nützlichkeit für die Entwicklung von Indikatoren zu Wohlbefinden und Nachhaltigkeit zu analysieren; das Projekt SMART STATISTICS versucht ökonomische Aktivität mithilfe von Satellitendaten zu beobachten.

Diskussion

  • Welches sind die nächsten Schritte hin zu einer operationellen Implementierung der neuen Methodik?
  • Welche Partner stehen zur Verfügung?
  • Welche Synergien können mit themenverwandten Domänen / Arbeitsfeldern / Akteuren geschaffen werden?