C.1 - Copernicus in der Forstwirtschaft: aktueller Stand und Perspektive

Copernicus in der Forstwirtschaft: aktueller Stand und Perspektive

Organisation

Arbeitskreis Forstliche Fernerkundung der Länder (AFFEL), Vertreten durch Herbert Sagischewski, ThüringenForst AöR, und Jörg Ackermann, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt

Moderation

Dr. Petra Adler, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg

Hintergrund

Gemäß der letzten Bundeswaldinventur im Jahr 2012 bedeckt Wald 32 % der Bundesfläche und repräsentiert damit die zweitgrößte Flächennutzungsform in Deutschland. Nicht zuletzt aus Rationalisierungszwängen heraus wird auf dem Forstsektor bei der Flächenbewirtschaftung, im Rahmen von Monitoringaufgaben und auch zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben immer stärker auf die Fernerkundung gesetzt. Dabei ist Wald aufgrund der sehr heterogenen Anforderungen, die an ihn gestellt werden, vor allem aber aufgrund seiner strukturellen Vielfalt (allein in der Bundeswaldinventur werden 51 Baumarten bzw. Baumartengruppen unterschieden) aus Sicht der Fernerkundung ein relativ schwieriges Objekt. Die Sentinel-Daten bieten dabei Möglichkeiten für neue und effizientere Verfahren der Informationsgewinnung. Zudem steht mit dem Copernicus EMS ein Instrument zur Verfügung, welches bei großflächigen Kalamitäten eingesetzt werden kann.

Ausgehend von den Anforderungen der Forstwirtschaft sollen Einsatzmöglichkeiten von Copernicusdaten und –diensten exemplarisch aufgezeigt werden. Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahre sollen die Grundlage für eine Diskussion des aktuellen Sachstandes bilden.

Impulsvorträge

Diskussion

  • Wo liegen aktuelle methodische Grenzen der Auswertungsmöglichkeiten von Sentinel-Daten und wie können diese überwunden werden?
  • Wie können Copernicusdaten stärker in den Workflow der Forstverwaltungen eingebunden werden
  • Ist der Copernicus Emergency Management Service forstwirtschaftlich nutzbar oder besteht Optimierungsbedarf?

Raum
Die Fachsession findet in Konferenzraum 1 statt.